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Astrologie Mystik
Th. Dethlefsen
Jakob Lorber - Swedenborg

 

 

 

Y

  • YIN & YANG Lebensmittel, Nahrung, Ernährung

YIN & YANG

Yin & Yang
Die älteste Idee der chinesischen Philosophie, die in allen Bereichen der Kunst und Wissenschaft vorkommt, ist die Einteilung in Yin und Yang. Yin und Yang entstehen aus dem einen Ursprung und bringen dann ihrerseits die enorme Vielfalt der Erscheinungen, einschließlich des gesamten materiellen Universums, hervor. Um die verschiedenen Ebenen der Schöpfung rückwärts bis zum Ursprung zu durchlaufen, muss ein Mensch Gleichgewicht zwischen Yin und Yang herstellen. Dieses Prinzip gilt jedoch auch für weniger mystische Ziele. Für die Beseitigung von Hindernissen, die dem Glück im Wege stehen, für die Wiederherstellung der Gesundheit und Harmonisierung der familiären Verhältnisse müssen sich Yin und Yang im Gleichgewicht befinden.

Die ursprüngliche Bedeutung von Yang lautet: "Banner, die in der Sonne wehen"; Yin heißt "wolkig, bedeckt". Yin und Yang sind die zweithöchsten Kräfte des Universums. Sie sind nicht direkt wahrnehmbar, offenbaren sich jedoch durch ihre Eigenschaften und Manifestationen.

 Die Eigenschaften von Yin und Yang

  1. Yin und Yang treten immer gemeinsam auf, niemals isoliert.
  2. Yin und Yang befinden sich in einem dauerhaften Zustand von Veränderung und Gleichgewicht.
  3. Yin und Yang sind nicht absolut, sondern nur in Relation zueinander zu verstehen.
  4. An der Spitze des Yin steigt Yang auf und Yin ab.
  5. An der Spitze des Yang steigt Yin auf und Yang ab.
  6. Yang und Yin erscheinen als dynamische Paare von Gegensätzen.
  7. Yang und Yin verstärken einander, Schicht um Schicht.
  8. Yang und Yin erschaffen zur Erde gehörende Dinge in sechs Stufen.
  9. Phänomene verstecken sich und spielen im Gefolge von Yang und Yin.

 
Lebensmittel 
YIN & YANG - Ernährung

 

Yang und Yin sind keine feststehenden Begriffe oder Anlagen, sondern sie lassen sich jeweils durch das eine oder andere verändern oder ergänzen. Dabei spielen Nahrungs- und Heilmittel eine große Rolle.

Gehalt und Stärke derselben sind verschieden, daher werden in der folgenden Übersicht die Werte in Zahlen angegeben, die aber nur als Orientierungshilfe angesehen werden können. Immerhin erhält man dadurch bereits Hinweise, wie man durch die entsprechende Ernährung einen Ausgleich der zu starken Yang- oder Yin-Veranlagung erreichen kann. Auf das Geburtsbild bezogen ist ein gewisser Ausgleich möglich, wenn zum Beispiel ein Jupiter-Typ einen Ausgleich sucht durch Yin-Ernährung und ein Saturn-Typ durch Yang-Ernährung.

Für die Lebensmittel ergeben sich folgende Gegenüberstellungen:
 

 Gemüse

Yang

 Yin

Chicoree (l)

Endivien (l)

Feldsalat, Rapunzel (l)

Huflattigwurzel (2)

Kohlrüben (l)

Knoblauch (l)

Kopfsalat, tief wurzelnd (l)

Lauch (l)

Löwenzahnblätter (l)

Löwenzahnwurzel (3)

Mairüben (l)

Meerrettich (3)

Mohrrübe, gelbe Rübe (2)

Petersilienwurzel (l)

Selleriewurzel (l)

Radieschen (l)

Rettich, schwarz/weiß (l) 

Schwarzwurzel (2)            

Zwiebel, gelb oder rot  

Artischocken (2)

Blumenkohl (2)

Erbsen, hochwachsend (2)

Fenchelstengel (l)

Grünkohl (l)

grüne Buschbohnen (l)

Gurke (3)

Kartoffeln (1-4)

Kohlrabi (l)

grüne Erbsen, niedrig (l)

Paprika (5)

Rotkohl (l)

Sauerampfer (l)

Sellerieblätter (l)

Spargel (3)

Spinat (l)

Tomate (3)

Topinambur (l)

Wachsbohnen (l)

Weißkohl (l)

Früchte

Yang

 Yin

Äpfel (2)

Aprikosen (2)

Erdbeeren aus dem Garten (l)

Erdbeeren aus dem Wald (2)

Himbeeren aus dem Wald (l)

Johannisbeeren (l)

Kirschen (2)

Maronen (2)

Preiselbeeren (l)

Stachelbeeren (l)

  

                                            

 

Ananas (4)

Apfelsine (3)

Banane (3)

Birne (3)

Dattel (3)

Feigen, frisch (4)

Melonen (2)

Pampelmusen (2)

Pfirsiche (2)

Weintrauben (3)

Zitrone (2)

 

Fleisch

Yang

 Yin

Ei, befruchtet (3)

Fasan (3)

Geflügel (l)

Hase, Kaninchen (l)

Hecht (l)

Hering (3)

Krabben (2)

Krebs (l)

Kaviar (3)

Kalb (l)

Lachs(2)

Makrele (2)

Reh, Hirsch (2)

Ren (3)

Rind (l)

Sardinen (2)

Schaf (l)

Sprotten (3)

Thunfisch (l)

 

Aal (4)

Austern (3)

Hummer (l)

Karpfen (l)

Schwein (4)

Tintenfisch (2)

Wurst (4)

Kranke sollten

auf obige

Fleischsorten

möglichst

verzichten.

 

Fette, Oele

Yang

 Yin

Bucheckernöl (l)             
Mohnöl (l)
Rapsöl, rein (l)                
Reisöl (l)                     
Sojaöl (l)                    
Sesamöl (2)                  
Sonnenblumenöl (l)           
Weizenöl (l)                 

Butter, Süßrahm (4)
Butter, natürlich
gesäuert (3)
Erdnußöl (l)
Kokosfett (2)
Kokosfett, gehärtet (3)
Margarine, gehärtet (3)
Olivenöl (l)
Palmfett (2)
Rindertalg (5)
Schweineschmalz (4)
 

Getränke

Yang

 Yin

Alkohol als Medizin (3)       
Birkenblättertee (2)            
Ginsengtee (3)               
Rhododendrontee (2)         
Salbeitee (2)                  
Tausenguldenkrauttee (2)       
Thymiantee (2)               
Wermut-, Beifuß-Tee (3)       
 

 

Bier (2)
chinesischer oder
russischer Tee (2)
Champagner (3)
Bohnenkaffee (5)
Fruchtsaft, ungezuckert (2)
Fruchtsaft, gesüßt (4)
Mineralwasser (2)
Kakao (5)
Quellwasser (2)
Mineralwasser (2) 
 

Milchprodukte

Yang

 Yin

Camembert (2)               

Frischmilchkäse (2)           

Molkenkäse (2)               

Quark, mager (l)              

Roquefort (2)                

Schweizerkäse (2)             

Ziegenkäse (3)                

 

Buttermilch (l)
Joghurt (2)
Kefir (2)
Molke (2)
Sahne, süß (3)
Sahne, sauer (3)
saure Milch (2)
Vollmilch (l)

Weitere Nahrungsmittel

  Honig (3)
Rohrzucker (4)
Zucker, weiß (5)
Sirup (3)

Durch entsprechende Behandlung werden Nahrungsmittel in der Richtung nach Yang oder Yin umgeformt oder verstärkt, sogar ins Gegenteil verkehrt. Durch Erwärmen, Kochen, Backen, Rösten, Trocknen, Verdunsten, Salzen und Würzen mit Bitterstoffen bekommen die Lebensmittel mehr Yang-Charakter. Durch Abkühlung, Anreicherung mit Flüssigkeit, Zusatz von sauren oder süßen Stoffen, Würzen mit stark aromatischen Kräutern oder Gewürzen (die aber nicht bitter sind), durch Reiben, Zermalen oder Gärung bekommen die Lebensmittel mehr Yin-Charakter. Wenn ein Getreidekorn ins
Wasser gelegt wird, wird es zu Yin, wenn Nahrungsmittel mit Zucker gesüßt werden, macht man sie auch zu Yin.
                        
aus "Sterne helfen heilen" © R.Ebertin