- YIN &
YANG
Lebensmittel, Nahrung, Ernährung
YIN & YANG
 Die
älteste Idee der chinesischen Philosophie,
die in allen Bereichen der Kunst und
Wissenschaft vorkommt, ist die Einteilung in
Yin und Yang. Yin und Yang
entstehen aus dem einen Ursprung und
bringen dann ihrerseits die enorme Vielfalt
der Erscheinungen, einschließlich des
gesamten materiellen Universums, hervor. Um
die verschiedenen Ebenen der Schöpfung
rückwärts bis zum Ursprung zu durchlaufen,
muss ein Mensch Gleichgewicht zwischen Yin
und Yang herstellen. Dieses Prinzip gilt
jedoch auch für weniger mystische Ziele. Für
die Beseitigung von Hindernissen, die dem
Glück im Wege stehen, für die
Wiederherstellung der Gesundheit und
Harmonisierung der familiären Verhältnisse
müssen sich Yin und Yang im Gleichgewicht
befinden.
Die
ursprüngliche Bedeutung von Yang lautet:
"Banner, die in der Sonne wehen"; Yin heißt
"wolkig, bedeckt". Yin und Yang sind die
zweithöchsten Kräfte des Universums. Sie
sind nicht direkt wahrnehmbar, offenbaren
sich jedoch durch ihre Eigenschaften und
Manifestationen.
Die
Eigenschaften von Yin und Yang
-
Yin und
Yang treten immer gemeinsam auf, niemals
isoliert.
- Yin und
Yang befinden sich in einem dauerhaften
Zustand von Veränderung und
Gleichgewicht.
- Yin und
Yang sind nicht absolut, sondern nur in
Relation zueinander zu verstehen.
- An der
Spitze des Yin steigt Yang auf und Yin
ab.
- An der
Spitze des Yang steigt Yin auf und Yang
ab.
- Yang und
Yin erscheinen als dynamische Paare von
Gegensätzen.
- Yang und
Yin verstärken einander, Schicht um
Schicht.
-
Yang und
Yin erschaffen zur Erde gehörende Dinge
in sechs Stufen.
-
Phänomene verstecken sich und spielen im
Gefolge von Yang und Yin.
|
|
Lebensmittel
YIN & YANG - Ernährung
|
|
Yang
und Yin sind keine feststehenden Begriffe oder Anlagen,
sondern sie lassen sich jeweils durch das eine oder
andere verändern oder ergänzen. Dabei spielen Nahrungs-
und Heilmittel eine große Rolle.
Gehalt und Stärke derselben sind verschieden, daher
werden in der folgenden Übersicht die Werte in Zahlen
angegeben, die aber nur als Orientierungshilfe angesehen
werden können. Immerhin erhält man dadurch bereits
Hinweise, wie man durch die entsprechende Ernährung
einen Ausgleich der zu starken Yang- oder
Yin-Veranlagung erreichen kann. Auf das Geburtsbild
bezogen ist ein gewisser Ausgleich möglich, wenn zum
Beispiel ein Jupiter-Typ einen Ausgleich sucht durch
Yin-Ernährung und ein Saturn-Typ durch Yang-Ernährung.
Für die Lebensmittel ergeben sich
folgende Gegenüberstellungen:
|
|
Gemüse |
|
Yang |
Yin |
|
Chicoree (l)
Endivien (l)
Feldsalat, Rapunzel (l)
Huflattigwurzel (2)
Kohlrüben (l)
Knoblauch (l)
Kopfsalat, tief wurzelnd (l)
Lauch (l)
Löwenzahnblätter (l)
Löwenzahnwurzel (3)
Mairüben (l)
Meerrettich (3)
Mohrrübe, gelbe Rübe (2)
Petersilienwurzel (l)
Selleriewurzel (l)
Radieschen (l)
Rettich, schwarz/weiß (l)
Schwarzwurzel (2)
Zwiebel, gelb oder rot |
Artischocken (2)
Blumenkohl (2)
Erbsen, hochwachsend (2)
Fenchelstengel (l)
Grünkohl (l)
grüne Buschbohnen (l)
Gurke (3)
Kartoffeln (1-4)
Kohlrabi (l)
grüne Erbsen, niedrig (l)
Paprika (5)
Rotkohl (l)
Sauerampfer (l)
Sellerieblätter (l)
Spargel (3)
Spinat (l)
Tomate (3)
Topinambur (l)
Wachsbohnen (l)
Weißkohl (l) |
|
Früchte |
|
Yang |
Yin |
|
Äpfel (2)
Aprikosen (2)
Erdbeeren aus dem Garten (l)
Erdbeeren aus dem Wald (2)
Himbeeren aus dem Wald (l)
Johannisbeeren (l)
Kirschen (2)
Maronen (2)
Preiselbeeren (l)
Stachelbeeren (l)
|
Ananas (4)
Apfelsine (3)
Banane (3)
Birne (3)
Dattel (3)
Feigen, frisch (4)
Melonen (2)
Pampelmusen (2)
Pfirsiche (2)
Weintrauben (3)
Zitrone (2)
|
|
Fleisch |
|
Yang |
Yin |
|
Ei,
befruchtet (3)
Fasan (3)
Geflügel (l)
Hase, Kaninchen (l)
Hecht (l)
Hering (3)
Krabben (2)
Krebs (l)
Kaviar (3)
Kalb
(l)
Lachs(2)
Makrele (2)
Reh,
Hirsch (2)
Ren
(3)
Rind
(l)
Sardinen (2)
Schaf (l)
Sprotten (3)
Thunfisch (l)
|
Aal
(4)
Austern (3)
Hummer (l)
Karpfen (l)
Schwein (4)
Tintenfisch (2)
Wurst (4)
Kranke sollten
auf obige
Fleischsorten
möglichst
verzichten.
|
|
Fette, Oele |
|
Yang |
Yin |
|
Bucheckernöl (l)
Mohnöl (l)
Rapsöl, rein (l)
Reisöl (l)
Sojaöl (l)
Sesamöl (2)
Sonnenblumenöl (l)
Weizenöl (l) |
Butter, Süßrahm (4)
Butter, natürlich
gesäuert (3)
Erdnußöl (l)
Kokosfett (2)
Kokosfett, gehärtet (3)
Margarine, gehärtet (3)
Olivenöl (l)
Palmfett (2)
Rindertalg (5)
Schweineschmalz (4)
|
|
Getränke |
|
Yang |
Yin |
|
Alkohol als Medizin (3)
Birkenblättertee (2)
Ginsengtee (3)
Rhododendrontee (2)
Salbeitee (2)
Tausenguldenkrauttee (2)
Thymiantee (2)
Wermut-, Beifuß-Tee (3)
|
Bier (2)
chinesischer oder
russischer Tee (2)
Champagner (3)
Bohnenkaffee (5)
Fruchtsaft, ungezuckert (2)
Fruchtsaft, gesüßt (4)
Mineralwasser (2)
Kakao (5)
Quellwasser (2)
Mineralwasser (2)
|
|
Milchprodukte |
|
Yang |
Yin |
|
Camembert (2)
Frischmilchkäse (2)
Molkenkäse (2)
Quark, mager (l)
Roquefort (2)
Schweizerkäse (2)
Ziegenkäse (3)
|
Buttermilch (l)
Joghurt (2)
Kefir (2)
Molke (2)
Sahne, süß (3)
Sahne, sauer (3)
saure Milch (2)
Vollmilch (l) |
|
Weitere Nahrungsmittel |
| |
Honig (3)
Rohrzucker (4)
Zucker, weiß (5)
Sirup (3) |
|
Durch entsprechende Behandlung werden Nahrungsmittel in
der Richtung nach Yang oder Yin umgeformt oder
verstärkt, sogar ins Gegenteil verkehrt. Durch Erwärmen,
Kochen, Backen, Rösten, Trocknen, Verdunsten, Salzen und
Würzen mit Bitterstoffen bekommen die Lebensmittel mehr
Yang-Charakter. Durch Abkühlung, Anreicherung mit
Flüssigkeit, Zusatz von sauren oder süßen Stoffen,
Würzen mit stark aromatischen Kräutern oder Gewürzen
(die aber nicht bitter sind), durch Reiben, Zermalen
oder Gärung bekommen die Lebensmittel mehr Yin-Charakter.
Wenn ein Getreidekorn ins
Wasser gelegt wird, wird es zu Yin, wenn Nahrungsmittel
mit Zucker gesüßt werden, macht man sie auch zu Yin.
aus "Sterne
helfen heilen" © R.Ebertin
 |
|
|
|
|
|